Low-Code im ERP: Anpassung ohne Großprojekt
Low-Code im ERP ermöglicht individuelle Masken, Prozesse und Module auf der Plattform. Was das für Mittelstand und IT bedeutet.
Low-Code im ERP-Kontext heißt: Masken, Workflows, Regeln und Module auf der Plattform modellieren, statt jedes Feature als klassisches Softwareprojekt zu entwickeln. Fachnahe Rollen können mitgestalten, IT behält Governance.
Vorteile für den Mittelstand:
- Schnellere Anpassung branchenspezifischer Prozesse
- Weniger Sondercode, wo Metadaten reichen
- Prozessorientierter Ausbau ohne Neuaufbau (prozessorientiert erweitern)
Low-Code ersetzt keine Anforderungsklärung. Wer unklare Prozesse modelliert, digitalisiert Chaos. Prozessmodellierung bleibt der erste Schritt.
Abgrenzung zu „No-Code“-Insellösungen: Low-Code auf einer ERP-Plattform nutzt gemeinsame Stammdaten und Schnittstellen. Kein neues Datensilo neben dem ERP.
Offene Plattformen mit Metadatenmodell halten Anpassungen wartbar und dokumentierbar. MCP ergänzt das Bild: KI-gestützte Werkzeuge können auf Metadaten und Konfiguration zugreifen, wenn die Architektur das vorsieht.
Low-Code ist kein Selbstzweck. Es ist Mittel, um individuelle ERP-Lösungen wirtschaftlich über Jahre zu betreiben.