Lexikon Nuclos 5

Was ist ein Statusmodell?

Lexikon-Antwort: Das Statusmodell steuert Zustände und Übergänge am Businessobjekt. Rechte, Regeln, Pflichtfelder je Status und wie Nuclosian das Modell setzt.

Ein Statusmodell steuert den Lebenszyklus eines Businessobjekts: Zustände, erlaubte Übergänge, Rechte je Status, Pflichtfelder je Status und Regeln am Übergang. Angebot wird Auftrag. Auftrag wird geliefert. Lieferung wird fakturiert. Ohne Statusmodell bleibt Status Freitext und Kontrolle Zufall. Mit Statusmodell wird der Ablauf steuerbar, prüfbar und automatisierbar. Für Entscheider*innen: das ist Prozessautomatisierung im ERP, nicht nur eine Statusspalte.

Was Zustände und Übergänge leisten

Zustände benennen, wo der Vorgang steht. Übergänge benennen, wer wohin wechseln darf. Das trennt fachliche Wahrheit von Bedienungsfehlern. Ein Auftrag springt nicht von „erfasst“ nach „bezahlt“, wenn der Übergang nicht definiert ist. Rechte je Status halten Rollen sauber: Vertrieb darf anlegen, Logistik darf liefern, Buchhaltung darf freigeben.

Pflichtfelder je Status verhindern, dass kritische Daten fehlen, bevor der nächste Schritt möglich ist. Regeln am Übergang decken Logik ab, die Maske und Status allein nicht leisten. Wenn das nicht reicht, greifen Regelwerke. Plattform-Kontext: Nuclos 5 als Plattform.

Statusmodell und Arbeit auf der Maske

Status wirkt auf Bedienung: editierbare Felder, sichtbare Aktionen, Umgang mit Unterformularen. So bleibt der Prozess im gleichen Arbeitsbild steuerbar. Low-Code heißt hier: Lebenszyklus als Konfiguration, nicht als undokumentierter Codepfad. Das Modell lebt im Nuclet.

Für Geschäftsführung zählt Planbarkeit: Scope eines Prozesses ist auch Scope seiner Zustände. Für IT zählt Governance: Übergänge sind freigabefähig, auditierbar und testbar.

Nuclosian und Statusmodelle

Nuclosian setzt Statusmodelle und zeigt das Diagramm im Chat. Sie beschreiben den Ablauf fachlich. Nuclosian schreibt Zustände und Übergänge direkt in die Instanz. Einen Diff gibt es dabei nicht. Das ersetzt keine Abstimmung zwischen Fach und IT. Es macht den abgestimmten Ablauf schneller konfigurierbar. Einstiege: Nuclosian: Erste Schritte.

Technische Wiki: Statusmodell. Dort die Konfigurationsreferenz. Hier die Lexikon-Antwort: Das Statusmodell ist der gesteuerte Lebenszyklus Ihres Vorgangs.

Was ein Statusmodell nicht ist

Ein Statusmodell ist kein Chat-Bot und kein Ersatz für Prozessklärung. Unklare Freigaben werden durch mehr Zustände nicht besser. Ebenso falsch: zu viele Mikro-Zustände, die niemand steuert. Wenige klare Zustände mit harten Übergängen schlagen feine Taxonomien ohne Disziplin. Wer nur berichten will, braucht kein Statusmodell. Wer Vorgänge freigeben und automatisieren will, schon.