ERP-Schnittstellen: DATEV, REST und E-Rechnung
ERP ohne Schnittstellen wird zur Insel. Was Mittelstand bei Integration und Anbindung prüfen sollte.
ERP lebt von Schnittstellen. Ohne Anbindung an Finanzen, E-Commerce, Maschinen oder DMS entstehen Medienbrüche und Doppelpflege. Ein Schnittstellenkonzept gehört in die Planungsphase, nicht auf die Backlog-Liste nach Go-Live.
Typische Anbindungen im Mittelstand:
- DATEV und Finanz-Export für Buchhaltung und Steuerberater*in
- XRechnung und ZUGFeRD für E-Rechnung (Details)
- REST-APIs für Webshops, CRM oder BI
- Maschinen und MES in produzierenden Betrieben
- DMS für revisionssichere Belegablage
Vor der Auswahl klären: Welche Systeme bleiben, welche ersetzt ERP? Welche Daten fließen in welche Richtung? Wer betreibt die Schnittstelle bei Updates?
Proprietäre ERP-Systeme liefern oft nur ausgewählte Konnektoren. Offene Plattformen erlauben individuelle Integrationen ohne Hersteller-Genehmigung. Dokumentation und Tests sichern den Betrieb über Jahre.
Fehlende Schnittstellen sind ein häufiger Fehler bei ERP-Einführungen. Für Souveränität zählt: Schnittstellen dokumentiert, wartbar und unabhängig vom einzelnen Dienstleister*in.